Youtube Kanal

Dank Corona sind in unseren Communites spannende Referate aufgezeichnet worden, die wir hier und auf unserem YouTube Kanal sehr gerne zur Verfügung stellen. Hier ein paar Highlights:

Wie scharf ist dein Blick mit der Change Brille auf ein Kanban System?

Talk von Rudolf Gysi und Franziska Stebler in der Kanban User Gruppe Schweiz im Juni 2020

Wir möchten dir gerne die Change Brille vorstellen. Sie hilft uns, die Sicht auf Organisationen und Teams zu schärfen und neue Entwicklungspotentiale im Arbeit-System sowie im Sozialen-System aufzuzeigen.

Kanban als evolutionäre Entwicklungs-Methode adressiert Veränderung im Arbeits- sowie im Sozial-System. Welche und warum?
Genau das wollen wir an diesem Meetup mit dir besprechen.

Das erste Meetup der Kanban User Gruppe Schweiz wird von Ruedi & Franziska durchgeführt.


Schlau sein ist super, aber noch lange nicht alles.

Talk von Barbara Küchler in der Scrum User Group Bern im Mai 2020

Wie sich persönliche Reife und Reife der Organisation positiv auf das agile Arbeiten auswirken

Seit mehr als 60 Jahren wird die Reifeentwicklung von Menschen, Organisationen und Kulturen in der Psychologie und Soziologie systematisch erforscht.
Diese Reifestufen wirken sich auf das Verhalten von Mitarbeitenden und Führungskräften aus, auf ihre Kommunikation, auf die Teamfähigkeit,
auf ihren Umgang mit Hierarchie und Macht, auf Organisationsinstrumente, Führungsinstrumente, auf Mission, Vision, Strategie und auch auf den Umgang mit Agilität.

Das agile Mindset hat seinen Ursprung in einer sehr reifen – postkonventionellen – Stufe. Postkonventionell bedeutet, dass dieses Mindset die Reife der Durchschnittsbürger
und -Organisation übersteigt. Das hat zur Folge, dass die meisten Organisationen agile Arbeitsformen mehr wie ein „Kochbuch“ als wie ein Mindset behandeln,
was Hardcore-Agile manchmal fast zur Verzweiflung bringt. Die gute Nachricht: Wer die Reifeentwicklung von Menschen und Organisationen versteht, kann Selbstorganisation und agile Arbeitsformen als Entwicklungshelfer für die Reifeentwicklung von Menschen und Organisationen nutzen.

Die Schwerpunkte im Rahmen dieses Angebotes setzt ihr als Publikum. Bringt bitte eure ganz konkreten Fragen und Anliegen mit.
Ich werde versuchen, so viele dieser Fragen wie in 90 Min Platz finden, zu beantworten.


"Übernehmen sie doch mal Verantwortung!"

Talk von Dieter Strasser in der Scrum User Group Bern im Mai 2020

"Übernehmen Sie doch mal Verantwortung!" - diesen Spruch, oft harsch vorgetragen, kennen Sie sicher aus der Praxis. Oder auch die "Glücksgefühle" bei manchen privaten Veranstaltungen sind Ihnen schon bekannt, wo man partout am liebsten woanders wäre.

Wir Menschen neigen dazu, alle möglichen äusseren Umstände für unser mentales Wohlbefinden verantwortlich zu machen oder sich resigniert einer gepflegten Frustration hinzugeben bzw. einfach alles irgendwie über sich ergehen zu lassen.

Der "Responsibility Process" von Christopher Avery zeigt uns nicht, wie wir uns vor solchen "übertragenen" Verantwortungen schützen, sondern hilft uns, mental neue Entscheidungen zu treffen. Dadurch erhalten wir unsere Kraft zurück. Das ist das bewusste Eingreifen in unsere limbischen Reaktionen.

Weg mit den Schnörkeln, Einsatz reiner Rationalität!


Selbstorganisation - das Prinzip von Leben, Kooperation und Entwicklung

Talk von Barbara Küchler in der der Scrum User Group Zürich im Mai 2020

Wissen alle, die von Selbstorganisation reden auch was Selbstorganisation wirklich bedeutet? Und wie sie funktioniert?
Am Ende des Abends wirst du diese Fragen mit 100 % Sicherheit beantworten können. Und wahrscheinlich anders, als du heute denkst.

Das Prinzip der Selbstorganisation ist so alt wie unser Universum, entdeckt wurde es aber erst 1943 vom Kybernetiker Norbert Wiener. Seither wird dieses Prinzip wissenschaftsübergreifend in verschiedensten Disziplinen erforscht. Für organisatorische Selbstorganisationsprozesse sind insbesondere die biologischen, psychologischen und soziologischen Forschungen von hohem Erkenntniswert.

Die letzte Erkenntnis des Abends: auch lernen und entwickeln folgen den Prinzipien der Selbstorganisation.


Was haben Flight Levels und Spotify gemeinsam?

Talk from Cliff Hazell in the Scrum User Group Bern in March 2020

Cliff talks about his experiences to transform organizations Most companies claiming too, or wanting too, be agile, start at the team level. Often this involves adopting a model or framework that either only has those parts, or ignoring the Program and Strategy level changes. At best this inspires a change journey, but more often this yields little impact on the long term business metrics. In this session I will draw in my different experiences, as a Business Manager, Product Lead, and Coach designing effective orgs at Spotify, to demonstrate how the 3 lenses of Systems, Science and Sapiens, help in gather broader perspective, which ultimately leads to more effective, longer lasting, impact”


Was passiert mit der Teamdynamik im Zeitalter von Homeoffice?

Vortrag von Olaf Geramanis mit anschliessender Diskussionsrunde, Scrum User Group Bern im April 2020

„trust needs touch“ (Charles Handy 1995) Seit über einem Monat sind die meisten Teams nun im Homeoffice. In einigen Firmen scheint es weiter zu gehen wie bisher. In anderen Firmen suchen Team-Members Anschluss an die Firma und an die Teamkollegen. Was können wir als Scrum Master, Coaches oder Product Owner von unseren Teams erwarten? Was sind Teams noch in der Lage zu liefern. Was geht nicht mehr so gut? Olaf Geramanis wird in seinem Beitrag über Teamdynamik von verteilten Teams über verschiednene Formen der Zusammenarbeit und deren Herausforderungen sprechen. zBsp: Ist Innovation im Homeoffice möglich? Wie starte ich ein Neues Projekt mit einem neuen Team? Wie integriere ich ein neues Teammember?


Online Facilitation: Iteration Zero mit Miro

Vortrag von Flurin Meng mit anschliessender Diskussionsrunde, Scrum User Group Zürich im April 2020

Flurin Meng hat langjährige Erfahrung im Moderieren von Iteration Zero Workshops. Hier zeigt er, wie er neu diese Workshops mit Miro durchführt. Im ersten Teil stellt er Miro als Kollaborationswerkzeug vor. Anschliessend führt er in die diversen Praktiken von Online Faciliation ein.