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  • Franziska Stebler

Perfection Game

Feedback zu geben und zu nehmen fällt mir heute manchmal noch schwer, so wie vielen Menschen rund um mich rum. Ich habe mit dem Perfection Game schon vor Jahren eine coole Feedback-Praktik kennengelernt.

Sie ist einfach zu verstehen und gibt eine klare Struktur vor, wie das Feedback daherkommt. Ich glaube, dass ist es, was mich unterstützt und meine Hemmschwelle zu Feedbacken runtersetzt.

Bei Perfection Game arbeiten wir mit der Skala 1-10. Wir beobachten zum Beispiel einen Beitrag in einem Workshop und reihum geben wir anschliessend mit der Perfection Game-Methode Feedback.

  1. Ich reihe meine Beobachtung auf der Skala von 1-10 ein. Sprich: “ich gebe dir für diesen Beitrag eine 7”.

  2. Dann formuliere ich, warum es eine 7 ist, also was fand ich alles gut an dem Beitrag. Sprich “Die 7 gebe ich dir, da dein Beitrag sehr stimmig war, du dich mit deinem Tempo dem Publikum angepasst hast und ich mich jederzeit abgeholt gefühlt habe”.

  3. Jetzt formuliere ich meine Differenz zur 10. Sprich: “Mir fehlte an deinem Beitrag die Visualiserung der Inhalte. Da hätte ich mich mehr gewünscht, zum Beispiel auf einem Flipchart. Auch ist für mich jetzt unklar, wie es weitergeht.”.

Wichtig ist, dass wir eine kurze Denkpause machen, zwischen dem Beitrag selber und dem Perfection Game. So geben wir allen die Chance kurz in sich zu gehen und zu reflektieren. Dann sind die Perfection Game Beiträge gehaltvoller und alle können partizipieren (und nicht nur die Schnelldenker).

Wenn wir diese Feedback-Praktik in einer Runde von mehreren Personen durchführen und alle ihren Input geben, habe ich einen wunderbaren Korb voller wertvolles Feedback erhalten. Das hilft mir, mich, z.B. in meiner Rolle, weiterzuentwickeln.

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