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  • Franziska Stebler

Sorgen mache ich mir keine mehr!

Aktualisiert: 16. Jan.

Sorgen mache ich mir keine mehr. Nicht, weil nichts mehr Sorgenvolles passiert. Sondern, weil ich mir keine Sorgen mehr machen will.


Sorgen sind angstvolle Gedanken über meine Zukunft. Über Dinge, die mir passieren könnten. Ich könnte Fehler machen, ich könnte mich blamieren oder mich blossstellen. Diese Gedanken lösen in einem Körper automatisch Angst, Scham etc. aus. Die Realität zeigt aber, dass die Zukunft sich in den meisten Fällen ganz anders entwickelt, als ich mir das ausmale. 98 % aller Sorgen treffen gar nie ein.


Deshalb habe ich mich entschieden, mir keine Sorgen mehr zu machen.


Sorgenvolle Gedanken steigen immer noch in mir auf, aber die versuche ich direkt mit einem positiven Gedanken zu beantworten. Dieser positive Gedanke kann zum einen in dieser skizzierten (sorgenvollen) Zukunft liegen oder im Hier & Jetzt.


Hier ein Beispiel:


Meine innere Stimme sagt sorgenvoll: «Ich könnte morgen früh auf dem Weg zur Arbeit den Zug verpassen. Das wäre sehr mühsam, da ich so zum ersten Meeting zu spät kommen würde.» Dann sage ich mir innerlich gleich: «Nein, ich mache mir keine Sorgen mehr! Morgen wird alles wunderbar funktionieren. Ich werde frühzeitig zum Haus rausspazieren und auf dem Weg zum Bahnhof wie gewohnt ein Audio hören. 3 Minuten, bevor der Zug eintrifft, werde ich am Bahngleis stehen. Alles ganz stressfrei». Begleitend zu diesen positiven Gedanken produziere ich in meinem Körper ein Gefühl von Freude. Dies war jetzt das Beispiel ein positiver Gedanke in der benannten Zukunft zu aktivieren.


Hier ein Beispiel für einen positiven Gedanken im Jetzt: «Nein, ich mache mir keine Sorgen mehr. (schaue mich in meiner Umgebung um). Ich erlebe jetzt den Moment in Ruhe am Abend an meinem Arbeitspult. Ich habe die Muse, mich diesem Blogpost zu widmen. Und das ist wunderbar. Ich bin sehr dankbar für diese Möglichkeit und freue mich auf das Feedback meiner Leser». Diese Gedanken begleite ich ebenfalls mit positiven Gefühlen.


Warum mache ich mir keine Sorgen mehr?


Hier meine drei Gründe:

  1. Zukunft findet nicht so statt, wie ich mir das heute vorstelle. Sehr oft liege ich sehr falsch. Mein Verstand sieht ein, dass mit dieser super kleinen Trefferquote der Energieaufwand für die Gedanken nicht gerechtfertigt ist.

  2. Negative Gedanken (und die begleitenden Gefühle) über meine Zukunft, gestalten meine Zukunft aktiv. Und dies negativ. Dies will ich unter keinen Umständen.

  3. Wenn ich mit den Gedanken in der Zukunft bin, verschliesst es mich gegenüber dem, was im Hier & Jetzt stattfindet. Ich verpasse das Leben.

Je mehr ich mich darin übe, diese Sorgen umzulenken, desto seltener ertappe ich meine innere Stimme bei sorgenvollen Gedanken.


Diese Übung setzt voraus, seine innere Stimme als Beobachterin wahrzunehmen. Neudeutsch heisst das achtsam sein.


Was denkst du zu dieser Übung? Ich freue mich, wenn du diese Übung ausprobierst und mir Feedback gibst. Vielen Dank!


Geniesse diesen Blog Post als Audio:


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